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Und Jesus trat zu ihnen und sprach :
Nun ist mir alle Schöpfermacht übergeben
im Himmel und auf der Erde.
Ziehet aus
und seid die Lehrer aller Völker
und tauft sie
im Namen und mit der Kraft
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Und lehret sie,
sich an die Geistesziele zu halten,
die ich euch gegeben habe.
Und siehe,
JCH bin in eurer Mitte alle Tage
bis zur Vollendung der Erdenzeit.

Matt. 28/18-20 (Übersetzung Emil Bock)



Was in der Entwicklung der Christenheit
als Sehnsucht und Streben nach Laienpriestertum
immer wieder erstand
- allerdings auch immer wieder verfolgt und schließlich zum Verschwinden gebracht wurde -,
das hat hier durch Rudolf Steiner
eine neue Keimlegung erfahren.

Maria Lehrs-Röschl, GA 265, S.42



Eine kultische Arbeit in der anthroposophischen Bewegung
muss aus dem selben geistigen Strom hervorgehen
wie die Schulhandlungen,

gewissermaßen eine Fortsetzung dessen,
was in Form und Inhalt
in der Opferfeier gegeben war.. .

René Maikowski, Brief an Gotthard Starke vom 29.8.1983 (Auszug), s.a. GA 269, S.133.



Die Zukunft der religiösen Entwicklung
liegt in der Ausgestaltung der bestehenden Religionen
zu einer großen einheitlichen Religion der Menschheit.
Anthroposophie will lediglich ein Instrument sein,
um die tiefen religiösen Wahrheiten ..
zu begreifen, zu verstehen.

Rudolf Steiner, 25.3.1907



Nehmen Sie auch so etwas (wie die Kultushandlungen)
als einen Anfang hin,
und wissen Sie, dass da, wo man in ehrlicher Weise
einen solchen Anfang will,
sich schon auch die Kräfte finden werden zur Verbesserung desjenigen,
was in einem solchen Anfange gegeben werden kann.
Es wird Ihnen aber gerade an diesem Beispiel klar sein können,
wie überall eben aus dem Lebendigen heraus
das Kultusartige gesucht werden muss. ...
Etwas Prinzipielles kann es im Leben der Welt
überhaupt nicht geben, sondern es kann nur
das sich in Leben Wandelnde geben.

Rudolf Steiner, 4.10.1921, vormittags, GA 269



Voraussetzung zu all dem ist die Spiritualisierung des Denkens.
Erst davon ausgehend wird man dazu kommen können,
nach und nach alle Lebensbetätigungen zu sakramentalisieren.
Dann werden sich aus der Erkenntnis der geistigen Wirklichkeiten heraus
auch die alten Zeremonien ändern, weil es da
wo man Wirklichkeiten hat, keiner Symbole mehr bedarf.

Hella Wiesberger, Einleitung zu GA 265



Friedrich Rittelmeyer:
Ist es nicht auch möglich,
Leib und Blut Christi zu empfangen ohne Brot und Wein,
nur in der Meditation?
Rudolf Steiner:
Das ist möglich.
Vom Rücken der Zunge an ist es dasselbe. GA 265, S.27

Die Vorschule für die mystische Vereinigung mit dem Christus
ist das Abendmahl - die Vorschule.

Rudolf Steiner, 7.7.1909



Die Erkenntnis ist die geistige Kommunion der Menschheit.
Ich weiß nicht, wie viele die ganze kulturhistorische Bedeutung
dieses Wortes ... verstanden haben.
Denn in diesem Satze
war gegeben die Hinlenkung der materialistischen Auffassung
der Gottgemeinschaft zu einer spirituellen Auffassung
der Gottgemeinschaft: die Umwandlung des Brotes
in die Seelensubstanz des Erkennens.

Rudolf Steiner, GA 198/16



Das Gewahrwerden der Idee in der Wirklichkeit
ist die wahre Kommunion des Menschen.

Rudolf Steiner, GA 1b, Vorrede



So ist spirituelle Erkenntnis eine wirkliche Kommunion,
der Beginn eines der Menschheit der Gegenwart gemäßen kosmischen Kultus.

Rudolf Steiner, GA 219/12, S.191



...dann wird die Begegnung jedes Menschen mit jedem Menschen
von vornherein eine religiöse Handlung, ein Sakrament sein,
und niemand wird eine besondere Kirche,
die äußere Einrichtungen auf dem physischen Plan hat,
nötig haben, das religiöse Leben aufrechtzuerhalten.

Rudolf Steiner, 9.10.1918



Nebenher .. könne eine solche Bewegung für religiöse Erneuerung (die «Christengemeinschaft») gehen,
die ganz selbstverständlich für diejenigen,
die in die Anthroposophie hinein den Weg finden, keine Bedeutung hat,
sondern für diejenigen, die ihn zunächst nicht finden können.
... dass strenge darauf gesehen wird, dass die Bewegung für religiöse Erneuerung
nach allen Richtungen in Kreisen wirkt,
die außerhalb der anthroposophischen Bewegung liegen.

Rudolf Steiner, GA 219, 30.12.1922








Herr,
mach mich zu einem Werkzeug
deines Friedens,

dass ich liebe,
wo man hasst;
dass ich verzeihe,
wo man beleidigt;
dass ich verbinde,
wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,
wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe,
wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke,
wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde,
wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,
wo der Kummer wohnt.

Denn wer sich hingibt,
der empfängt;
wer sich selbst vergisst,
der findet;
wer verzeiht,
dem wird verziehen;
und wer stirbt,
der erwacht zum ewigen Leben.

Franziskus










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